• Happy Coding

Archive for March, 2004

Die eigene “Blogosphere”

Unter http://blogosphere.headmap.com/ kann man sich ein Java-Applet runterladen, welches einen Globus darstellt. Durch die Angabe von Breiten- und Laengengraden kann man Eintraege auf dem Globus vornehmen.

Halt ein “Gaestebuch fuer Fortgeschrittene”. :-)

Tinderbox und RDF

Da ich vor einiger Zeit auf Mac OS umgestiegen bin, habe ich mir auch einige Programme zur Wissensverwaltung fuer dieses System angeschaut. Dabei bin ich auf Tinderbox (zu deutsch: Pulverfass) gestossen. Vom Gesamteindruck ist das Programm nicht das schlechteste, obwohl es ziemlich unkomfortabel zu bedienen ist. Aber es stellt Wissensnetze ganz ansehnlich dar:

Tinderbox Screenshot

Das schreit doch geradezu nach RDF, wenn man es persistent speichern will!
Leider haben die Entwickler von Tinderbox anders gedacht und ein eigenes XML-Format zum Speichern gewaehlt. :-( Das ist natuerlich aegerlich, wenn man die Daten noch selbst anderweitig verarbeiten will.

Das Problem ist mir schon bei einigen Programmen ueber den Weg gelaufen und ich frage mich dann immer, wie lange es noch dauern wird, bis man RDF in solch kommerzieller Software erleben kann.

Neue Gestaltung vom Semanticpool

Wie man vielleicht sieht, wurde der Semanticpool ein wenig umgestaltet ;-). Anstelle der normalen Weblog-Software von Movabletype wird jetzt eine andere Loesung verwendet.
Jeder Beitrag stellt nun einen eigenen Gedanken — einen Thought — dar. Jeder Thought wird auf einer einzelnen Seite praesentiert und die Startseite leitet immer zum aktuellsten Thought weiter. Thoughts koennen aufeinander verweisen und enthalten teilweise auch Verweise auf andere Webseiten.
Die Beitrags-Kategorisierung, die Suche und die Kommentarfunktion fehlen in dieser ersten Version, werden aber spaeter unter Umstaenden noch ergaenzt.

Viel Spass fuer alle die mitlesen!

Daniel.

PS: Einige Beitraege aus dem alten Weblog wurden uebernommen, um schon mal ein wenig Inhalt zu haben.

RDF-Icon

Es existieren einige offizielle RDF-Icons fuer die Einbindung von RDF-Daten auf Internetseiten. Mir waren diese Grafiken aber immer zu gross, vor allem wenn man mehrere Dokumente mit RDF-Icons versehen wollte. Dave Beckett hat aus diesem Grund vor einigen Jahren ein kleines Icon erstellt, was dieses Problem loest. Mich persoenlich hat aber immer die schlechte Qualitaet dieses Icons gestoert und so habe ich ein eigenes gebaut, was jeder frei verwenden kann:

RDF Icon

Dokument: “Verteiltes RDF Agentensystem”

Die vorliegende Bachelorarbeit beschaeftigt sich mit dem Entwurf und der Umsetzung eines verteilten Agentensystems zur persistenten Speicherung und zum Austausch von RDF-Daten.
Es werden in dieser Arbeit dabei zunaechst einige theoretische Grundlagen erlaeutert, die zum Verstaendnis der weiteren Ausfuehrungen hilfreich sind. Dazu zaehlen eine allgemeine Beschreibung des Resource Description Frameworks (RDF), Moeglichkeiten zur persistenten Speicherung von RDF-Daten, Produkte zum Speichern bzw. Anfragen von RDF-Daten und RDF-Querysprachen. Bei jedem dieser Teilbereiche wird dabei auf die Verwendung in dieser Arbeit Bezug genommen. Bei den Querysprachen wird zudem eine eigene Querysprache entwickelt, die dann spaeter in dem System eingesetzt wird.
Nach den theoretischen Ausfuehrungen widmet sich diese Arbeit dann dem detaillierten Entwurf des Systems. Dabei werden Moeglichkeiten und Loesungen diskutiert, welche dann letztendlich zum endgueltigen Systementwurf fuehren. Dieser Entwurf wird danach softwaretechnisch unter Verwendung der JADE-Agentenplattform und des Jena Semantic Web Toolkits umgesetzt. Anhand einer einfachen Beispielimplementierung wird zudem die Anwendung des Systems demonstriert.

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Dokument “XSLT-Prozessoren”

XSLT Prozessoren dienen zur Formatierung von XML Dokumenten mit Hilfe von XSL Stylesheets. Sie ueberfuehren (transformieren) das XML Dokument in ein anderes textbasiertes Dokument wie beispielsweise HTML, Plaintext, RTF oder wiederum XML. Die folgende Ausarbeitung soll einen Einblick in die Funktionsweise von XSLT Prozessoren im allgemeinen geben und im Anschluss einige bekannte Vertreter naeher vorstellen.

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Dokument “Ad Hoc Protokolle – IEEE 802.11, Bluetooth, Infrarot”

Um zu gewaehrleisten, dass bestehende Anwendungen drahtlose Netzwerktechniken nutzen koennen, muss es Kernprotokolle geben, auf die herkoemmliche Protokolle (TCP/IP, PPP; …) aufsetzen koennen. Kollisionsvermeidung, und Energieeffizienz sind wichtige Punkte, die bei Ad Hoc Protokollen beruecksichtigt werden muessen. Stellvertretend fuer alle drahtlosen Netzwerktechnologien werden wir im folgenden IEEE 802.11, Bluetooth, und den etwas aelteren Standard, Infrarot betrachten. Da durch die verschiedenen Strukturen dieser Standards auch verschiedene Probleme auftreten, werden wir bei IEEE 802.11 besonders die Media Access Control Protokolle und bei Bluetooth die unteren Kernprotokolle und die verschiedenen Uebertragungstechniken betrachten.

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Ideen fuer RDF im Web

Durch einen Artikel auf Builder.com habe ich ein wenig ueber moegliche, sinnvolle Anwendungsmoeglichkeiten von RDF im Web nachgedacht. Dabei fiel mir vor allem der Community-Bereich ein. Hier koennten die Profile der Benutzer mit Hilfe von RDF verwalten werden. Beispielsweise unter zu Hilfenahme des FOAF-Vokabulars waeren einige Dinge schon jetzt moeglich. Man denke z.B. an die Verwaltung von “Buddy-Listen” durch Einsatz der foaf:knows-Beziehung, etc. Zu jedem Nutzer koennte automatisch ein beliebig grosses semantisches Netz erzeugt werden, welches alle notwendigen Daten enthaelt und einfach erweitert werden kann. Vorteil hierbei ist unter anderem, dass das Profil durch RDF plattformunabhaengig wird und somit einfach unter Anwendungen ausgetauscht werden kann.

Ein weiterer Einsatz von RDF auf Web-Seiten waere die Speicherung von Beziehungen zwischen einzelnen Seiten. Der Artikel auf Builder.com behandelt nur die automatische Erzeugung normaler Sitemaps, wie sie auch heute schon im Einsatz sind. Man koennte aber auch komplett die Seitenstruktur durch RDF abbilden. Seiten koennten dann untereinander einfach verknuepft werden, wenn sie in irgendeiner Beziehung stehen. Diese Beziehungen koennten schnell erweitert werden und dem User werden diese “verwandten” Seiten dann als moegliche Ziele vorgeschlagen.
Wenn man noch weiter geht, koennte man diese Beziehungen abhaengig vom User machen und sie im Profil speichern. Dadurch koennte man einen hohen Grad an Personalisierung erreichen.

RDF-Vokabular zur Projekt-Verwaltung

Ein hauptsaechlich auf Software-Projekte zugeschnittenes RDF-Vokabular: http://ideagraph.net/xmlns/project/.