Published by Daniel on 19th June 2004
Der Artikel ist zwar nicht mehr so ganz neu (von 2003), aber ich habe den eben erst gefunden und fand den richtig gut. Es wird beschrieben, wie man mit Hilfe des Eclipse Standard Widget Toolkits (SWT) und JFace eine kleine nette Explorer-Applikation erstellen kann.
Teil 1: Using JFace and SWT in stand-alone mode
Teil 2: Using the JFace image registry
Teil 3: Adding actions, menus, and toolbars
Published by Daniel on 16th June 2004
Ich beschaeftige mich seit kurzer Zeit mit WordNet — einer lexographischen Datenbank, die Woerter untereinander nach linguistischen Methoden in eine semantische Beziehung setzt.
Das ist ganz interessant und man lernt eine ganze Menge neuer Woerter kennen, von denen ich vorher noch nie etwas gehoert habe: Hyponym, Holonym, Hypernym, Meronym und so weiter. ;-) Diese Begriffe bezeichnen unterschiedliche Beziehungen, die Woerter untereinander haben koennen.
Nun gut, jetzt ueberlege ich schon die ganze Zeit, wie man das sinnvoll im Semantic Web Bereich verwenden kann. Matt Biddulph hat zum Beispiel vor einiger Zeit vorgeschlagen, dass man mit Hilfe von WordNet Bilder beschreiben kann. Wenn auf dem Bild beispielsweise ein Hund zu sehen ist, dann zieht man aus WordNet automatisch einige weitere Begriffe, welche als Metadaten fuer das Bild dienen (z.B. Tier, Raubtier, Koeter, …).
Die Idee finde ich ganz interessant und man kann sie ja auch noch erweitern. Zum Beispiel koennte man solche Metadaten fuer jede Art von Daten automatisch generieren lassen. Beispielsweise koennten Artikel, die ins Netz gestellt werden, nach Schlagworten durchsucht werden, die den Inhalt gut charakterisieren. Mit diesen Schlagworten koennte man dann WordNet “fuettern” und so automatisch z.B. Keywords erzeugen und diese mit auf der Seite speichern oder die Schluesselwoerter fuer eine Kategorisierung verwenden.
Ich denke, dass WordNet eine Menge interessanter Moeglichkeiten bietet. Ich werde mich auf jeden Fall noch weiter damit beschaeftigen und vielleicht kommt ja irgendwann mal ein Geistesblitz. :-)
Published by Daniel on 30th May 2004
Wer kennt das nicht: Man ist am Programmieren und sucht die Javadoc Dokumentation zu einer Klasse oder Methode. Ich habe es bis jetzt immer so gehandhabt, dass ich mittels Google nach der Doku gesucht habe. Durch einige Weblog-Beitraege bin ich aber jetzt auf http://javadocs.org/ gestossen. Einfach Klassen- oder Packagename eingeben und ……… fertig!
Via the excellent Russell Beattie, a pointer to javadocs.org. Given the amount of Java programming I am apt to do in the next few years, I suspect this could save me several weeks out of my life, in aggregate. [...]
JavaDocs.org rules! It is quickly become as frequently used while I program as Google. [...]
TouchGraph ist ein Open-Source Java-Framework zur Visualisierung von Graphen. Es existieren schon einige gute Beispielimplementierungen wie z.B. ein Google-Browser oder ein Amazon-Browser.
Auf jeden Fall sehenswert.
Eigentlich wollte ich nur mal ueberpruefen, wie man schnell und einfach, die in PDF-Dokumenten gespeicherten Metadaten (keywords, author, subject, title) extrahieren kann. Das JPedal Framework bot sich dazu an und lieferte mir auch prompt eine Antwort – in RDF/XML!
Dieses lag aber nicht an JPedal, sondern am PDF-Dokument, welches seine Metadaten in RDF/XML speichert.
Die RDF/XML Serialisierung ist zwar oft nicht auf den neuesten Stand, da z.B. unqualifizierte about Attribute genutzt werden, aber immerhin.
Nach einer kurzen Ueberarbeitung fuer den RDF Validator, sieht ein typisches PDF/RDF Modell beispielsweise folgendermassen aus: Grafik anzeigen.
Hier der 3-Zeiler, um mit JPedal auf die Metadaten zuzugreifen:
PdfDecoder decoder = new PdfDecoder( true );
decoder.openPdfFile("Dokument1.pdf");
String rdfxmlMetadata = decoder.getMetadata();
Published by Daniel on 22nd March 2004
Unter http://blogosphere.headmap.com/ kann man sich ein Java-Applet runterladen, welches einen Globus darstellt. Durch die Angabe von Breiten- und Laengengraden kann man Eintraege auf dem Globus vornehmen.
Halt ein “Gaestebuch fuer Fortgeschrittene”. :-)
Published by Daniel on 16th March 2004
Die vorliegende Bachelorarbeit beschaeftigt sich mit dem Entwurf und der Umsetzung eines verteilten Agentensystems zur persistenten Speicherung und zum Austausch von RDF-Daten.
Es werden in dieser Arbeit dabei zunaechst einige theoretische Grundlagen erlaeutert, die zum Verstaendnis der weiteren Ausfuehrungen hilfreich sind. Dazu zaehlen eine allgemeine Beschreibung des Resource Description Frameworks (RDF), Moeglichkeiten zur persistenten Speicherung von RDF-Daten, Produkte zum Speichern bzw. Anfragen von RDF-Daten und RDF-Querysprachen. Bei jedem dieser Teilbereiche wird dabei auf die Verwendung in dieser Arbeit Bezug genommen. Bei den Querysprachen wird zudem eine eigene Querysprache entwickelt, die dann spaeter in dem System eingesetzt wird.
Nach den theoretischen Ausfuehrungen widmet sich diese Arbeit dann dem detaillierten Entwurf des Systems. Dabei werden Moeglichkeiten und Loesungen diskutiert, welche dann letztendlich zum endgueltigen Systementwurf fuehren. Dieser Entwurf wird danach softwaretechnisch unter Verwendung der JADE-Agentenplattform und des Jena Semantic Web Toolkits umgesetzt. Anhand einer einfachen Beispielimplementierung wird zudem die Anwendung des Systems demonstriert.
Dokument jetzt runterladen…
Published by Daniel on 7th June 2003
Filed Under
Java, TopicMap
XTM – wieder eine der beliebten dreistelligen Abkürzungen. Bis heute wusste ich aber nicht wofür XTM eigentlich steht. Nun bin ich schlauer: XML Topic Maps. Das hört sich viel versprechend an und basiert auf einer ähnlichen Idee wie RDF. Hier werden ebenfalls Ressourcen beschrieben und können untereinander verknüpft werden.
XTM ist — wie der Name schon verspricht — in XML umgesetzt und benutzt unter anderem Techniken wie XLink [1].
Wer sich näher mit XTM beschäftigen möchte, dem sei die Spezifikation [2] ans Herz gelegt und eine XTM API für Java habe ich auch entdeckt: Topic Maps for Java (TM4J) [3].
Published by Daniel on 15th May 2003
Und es ist wieder ein neues Preview der Jena RDF API veröffentlicht worden – die Nummer 3! In dieser Version wird auch persistentes Speichern unterstützt (vorerst aber nur MySql). Download unter [1] und diskutiert werden kann unter [2].
Und wo wir gerade bei IsaViz [1] sind (siehe letzten Eintrag): Es gibt die neue Version 2.0 alpha des grafischen RDF Editors. Läuft unter Java und ist sehr einfach zu bedienen. Runtergeladen werden kann er unter [2].
Eben habe ich ein sinnvolles Feature beim RDF Validator [1] entdeckt. Mittels des IsaViz [2] Java Plugins kann man in den RDF Modellen komfortabel navigieren und reinzoomen.
Published by Daniel on 15th April 2003
Die Meldung ist zwar nicht mehr ganz so taufrisch, aber dennoch für einige Jena-Interessierte bestimmt interessant:
Die Jena2 RDF API kann in der zweiten Preview-Version schon einmal begutachtet werden. Das ist natürlich für die Entwickler bei den HP Labs interessant, die sich immer über konstruktives Feedback freuen. Anlaufstelle dafür ist die Jena Mailingslist [1].
Und unter http://www.hpl.hp.com/semweb/jena2.htm gibt es weitere Informationen über Jena2.